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Das Digitale Landesmuseum Thüringen

100 Objekte. 100 Museen = 100 Geschichten


100 Museen haben mit ungewöhnlichen, berühmten oder wertvollen Stücken aus ihren Sammlungen diese erste virtuelle Ausstellung möglich gemacht. Jedes dieser Objekte hat etwas ganz Besonderes zu erzählen. Alle zusammen zeigen 400 Millionen Jahre Geschichte - aus, mit und über Thüringen und auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Digitale Landesmuseum Thüringen ist ein neues Format für alle, die sich für Thüringen und seine Museen interessieren: Hier können Sie sich überraschen lassen! Sie können Unerwartetes entdecken oder guten Bekannten wieder begegnen. Wir möchten Sie inspirieren, auch die realen Objekte in den Thüringer Museen zu besuchen und dort noch viele andere kennenzulernen. Denn im Museum begegnet man Geschichte und Geschichten.


Treten sie ein!


Ihr Museumsverband Thüringen e.V.

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Erinnern und Gedenken
Stiftung Lutherhaus Eisenach
Eisenach
nach 1545
Martin Luther im Tode
Martin Luther starb am 18. Februar 1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben, in die er gereist war, um eine Auseinandersetzung zwischen den Grafen von Mansfeld zu schlichten. Um zu belegen, dass der Reformator sanft und friedlich entschlafen war, verfassten Luthers Begleiter nicht nur einen ausführlichen Bericht über die Umstände seines Todes, sondern ließen auch das Aussehen des Toten festhalten. Da Lucas Cranach d. J. (1515–1586), der alle offiziellen Lutherporträts schuf, mehrere Tage gebraucht hätte, um von Wittenberg nach Eisleben zu gelangen, bat man den in Halle (Saale) ansässigen Künstler Lucas Furtenagel (1505– vor 1563), den Reformator auf dem Totenbett zeichnen. Cranach und seine Wittenberger Werkstatt verwendeten dessen Skizze, um ein offizielles Totenbild zu malen, das in verschiedenen Fassungen weite Verbreitung fand.
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