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Das Digitale Landesmuseum Thüringen

100 Objekte. 100 Museen = 100 Geschichten


100 Museen haben mit ungewöhnlichen, berühmten oder wertvollen Stücken aus ihren Sammlungen diese erste virtuelle Ausstellung möglich gemacht. Jedes dieser Objekte hat etwas ganz Besonderes zu erzählen. Alle zusammen zeigen 400 Millionen Jahre Geschichte - aus, mit und über Thüringen und auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Digitale Landesmuseum Thüringen ist ein neues Format für alle, die sich für Thüringen und seine Museen interessieren: Hier können Sie sich überraschen lassen! Sie können Unerwartetes entdecken oder guten Bekannten wieder begegnen. Wir möchten Sie inspirieren, auch die realen Objekte in den Thüringer Museen zu besuchen und dort noch viele andere kennenzulernen. Denn im Museum begegnet man Geschichte und Geschichten.


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Ihr Museumsverband Thüringen e.V.

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Orte und Menschen
Schloss Altenstein / Brahms-Gedenkstätte
Bad Liebenstein
1894
Brahms-Autograph der Sonate für Klarinette und Klavier op. 120
Der kleine Zettel mit den neun selbst gezogenen Notenzeilen kennzeichnet eine der fruchtbarsten Beziehungen zwischen zwei Musikern im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der eine war der Komponist Johannes Brahms, der andere der Klarinettist Richard Mühlfeld. Und beide hatten im Meininger Theaterherzog Georg II. und seiner Frau bewunderer. Im Sommer 1894 hatte Brahms seine Sonate in Bad Ischl entworfen. Im Herbst hörte Helene Freifrau von Heldburg das Stück in Berchtesgaden zum ersten Mal, um dann kurz darauf mit ihrem Gemahl den Komponisten und seinen Klarinettisten auf Schloss Altenstein zu einem Konzert zu begrüßen. Der Autograph gibt aber nicht nur Brahms offenbar zügig entwickeltes musikalisches Sonatenmotiv zu erkennen, sondern auch die besondere Wertschätzung Mühlfelds als Meister seines Instruments, denn ihm widmete er die Komposition in „herzlich dankbarer Erinnerung“.
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