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Das Digitale Landesmuseum Thüringen

100 Objekte. 100 Museen = 100 Geschichten


100 Museen haben mit ungewöhnlichen, berühmten oder wertvollen Stücken aus ihren Sammlungen diese erste virtuelle Ausstellung möglich gemacht. Jedes dieser Objekte hat etwas ganz Besonderes zu erzählen. Alle zusammen zeigen 400 Millionen Jahre Geschichte - aus, mit und über Thüringen und auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Digitale Landesmuseum Thüringen ist ein neues Format für alle, die sich für Thüringen und seine Museen interessieren: Hier können Sie sich überraschen lassen! Sie können Unerwartetes entdecken oder guten Bekannten wieder begegnen. Wir möchten Sie inspirieren, auch die realen Objekte in den Thüringer Museen zu besuchen und dort noch viele andere kennenzulernen. Denn im Museum begegnet man Geschichte und Geschichten.


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Ihr Museumsverband Thüringen e.V.

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Geschichten und Legenden
Meininger Museen: Schloss Elisabethenburg
Meiningen
um 1875
Klarinetten-Paar
Richard Mühlfeld stammte aus Bad Salzungen. Er begann seine Musikerlaufbahn zunächst als Geiger in der Meininger Hofkapelle. Als Autodidakt eignete er sich zudem die Klarinette an, und dies so gut, dass er nicht nur mit diesem Instrument im Meininger Orchester eingesetzt wurde, sondern auch den Ruf an das Bayreuther Opernhaus erhielt, um hier 1876 zur Eröffnung Wagners „Ring“ zu spielen. Ab 1884 war er zwölf Jahre in Folge der Soloklarinettist des Bayreuther Festspielorchesters. Während er hier unter namhaften Dirigenten seine Instrumente zum Klingen brachte, war es doch Meiningen, wo Mühlfeld seinen Ruf als einer der bedeutendsten Klarinettisten der Zeit erlangte. Grundlage hierfür war die 1891 einsetzende Zusammenarbeit mit Johannes Brahms, die in vier Kompositionen mündete, die Brahms dem Klarinettisten - seiner „Nachtigall des Orchesters“ - widmete und mit denen beide auf umjubelte Konzertreisen gingen. Mühlfelds Klarinetten wurden dadurch so berühmt, dass es mehrfach Nachbauten gab.
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